Dsungarische Zwerghamster.  April 2004

Weil sie so klein und putzig sind habe ich sie immer "Muggelchen" genannt, so auch in den zwei Filmchen, die ich für meine Enkelsöhne gemacht habe.

Erst waren es zwei Hamsterchen ein paar Monate später 28 Stück von den kleinen süßen Nagern, obwohl ich sie immer getrennt habe, krabbelten ständig in irgendeinem Käfig (mitlerweile locker mal 9 Stück) wieder so Gummibärchen ähnliche kleine Wesen im Käfig rum.

 

Dsungarische Zwerghamster

Das natürliche Verbreitungsgebiet dieser Zwerghamster ist Kasachstan und Südwest Sibirien, dort wohnen sie in relativ kargen Steppengebieten. Sie ernähren sich in erster Linie von Gräsern, Kräutern und Insekten. Wobei sie im Winter wesentlich mehr Sämereien zu sich nehmen, im Sommer bevorzugt proteinreichere Kost wie Insekten. Ihre Baue sind, wie die ihrer großen Verwandten, den Goldhmastern, groß, unterirdisch und verzweigt. Teilweise liegen einzelne Vorratskammern viele Meter vom Bau entfernt.

Dsungaren haben relativ große, runde Köpfe, weit auseinander stehende Augen, kleine runde Augen und ihr ganzer Körperbau ist rundlich. Ihre natürliche Fellfarbe ist grau, mit einem dunklem Rückenstrich und weißem Bauch. Im Winter wechseln sie ihr Fell, es wird dichter und weiß. Dies ist ein Indiz dafür, dass sie keinen Winterschlaf halten und auch im Winter aktiv sind und auf Futtersuche gehen müssen. 

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